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| Stalag XII F Forbach |
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Quelle: |
Vom Stalag XII F Forbach verwaltete sowjetische Kriegsgefangene:
Anmerkung: Die plötzliche Abnahme der Belegungszahl sowjetischer Gefangener im Frühjahr 1942, nach einem Neuzugang von 894 russischen Gefangenen im Januar/Februar 1942 läst vermuten, dass sich ausgehend von den Neuzugängen eine Fleckfieberepedemie im Stalag XII F ausbreitete, welche 1.755 Opfer forderte. Da die sowjetischen Kriegsgefangenen nach dem Winter 1941/42 in professorischen Lagern im Osten gesundheitlich schwer angeschlagen waren, befanden sich schließlich fast alle Kriegsgefangene zunächst in den Kriegsgefangenenlazaretten und somit fast ausschließlich in Johannis Bannberg. Das Lazarett Johannis-Bannberg wurde am 28.06.1942 mit Kommandobefehl Nr. 48 für die Aufnahme von TBC und lungentuberkulös erkrankte sowjetische Gefangene gesperrt. Ihre Einweisung erfolgte nun im erweiterten Krankenrevier Station Bolchen / Westmark. Die Lazaretteinheit aus Johannis-Bannberg und dem 5 km entfernten erweiterten Krankenrevier Bolchen wurde nun als Johannis-Bannberg-Bolchen bezeichnet. Eine Einweisung in das Krankenrevier Bolchen z.B. wurde in den Akten mit Johannis-Bannberg-Bolchen, Station Bolchen / Wm vermerkt. Erst als die Epidemie überwunden war, kamen im Sommer 1942 neue Transporte sowjetischer Gefangener im Stalag XII F an und ihre Zahl stieg stetig bis zum August 1944. Die Zahl der Opfer, welche im Frühjahr 1942 während den Reichsbahntransporten an Fleckfieber und Unterernährung verstarben kann nur erahnt werden, denn lediglich die Überlebenden wurden schließlich als Gefangene des Stalag XII F registriert. Kommandanten des Stalag XII F
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